Historie Kompaktparken

Projektinformationen, Bilder und Videos

Die Idee

2010
Die Bundesanstalt für Straßenwesen stellt ihr neues Verfahren „Telematisch gesteuertes Kompaktparken“ erstmals der Fachöffentlichkeit vor.

2012
Das neue Steuerungsverfahren „Telematisch gesteuertes Kompaktparken“ wurde inzwischen durch die Bundesanstalt für Straßenwesen weiterentwickelt und mittels eigener Simulationsumgebung und Realdaten getestet. Die Bayerische Straßenbauverwaltung erklärt sich bereit, ein Pilotprojekt zum Kompaktparken auf einer bayerischen Rastanlage zu realisieren.

Die Realisierung

2013
Die Rastanlage Jura-West (A 3 zwischen Nürnberg und Regensburg) wird für die Pilotinstallation ausgewählt. Die erforderlichen Planungs- und Ausschreibungsunterlagen werden zusammengestellt.

2014
Die Arbeiten zur Umgestaltung des Lkw-Parkbereichs der Rastanlage Jura-West beginnen Mitte des Jahres. Neben ohnehin anstehenden Sanierungen der vorhandenden Verkehrsflächen werden auch die zur Montage der dynamischen Anzeigetafeln und der Detektionstechnik erforderliche Schilderbrücken errichtet.

2015
Die Detektoren und Abfahrtzeitanzeigen werden installiert. Es werden Funktionstests für die Detektionstechnik durchgeführt und die Eigenschaften der dynamischen Anzeigen (Lichtstärke, Schriftgröße, Winkel etc.) vor Ort mit Mustern geprüft. Der Probebetrieb beginnt Ende September 2015. Aufgrund der Charakteristik des Systems Kompaktparken findet dieser direkt unter realen Bedingungen statt. Die Europäische Kommission unterstützt das Pilotprojekt im Rahmen des Förderprojektes Ursa Major. Das System Kompaktparken wird einem internationalen Publikum auf dem ITS World Congress in Bordeaux/Frankreich am Stand der Europäischen Kommission und in einer sogenannten Technical Session vorgestellt.

Anlage in Betrieb

Am 19.02.2016 wird die Anlage in Betrieb genommen. Zusätzliche Transparenz wird für Lkw-Fahrer, die noch nicht mit diesem neuen Parkverfahren vertraut sind, durch Informationen vor Ort und durch den Internetauftritt www.kompaktparken.de geschaffen. Das Kompaktparken auf der Tank- und Rastanlage Jura-West wird auch im laufenden Betrieb weiter wissenschaftlich begleitet. Der Fokus liegt dabei u.a. auf der Nutzerverständlichkeit und der Wirtschaftlichkeit.

Bildergalerie

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